Ideenwettbewerb

Das Museum des 20. Jahrhunderts und seine städtebauliche Einbindung

Der Museumsentwurf soll zum einen den fragmentierten, von frei in den Raum gestellten Solitären geprägten Stadtraum neu fassen, aber vor allem als öffentliches Haus in Anlehnung an klassische architektonische Vorbilder diesen Ort bestimmen. Dabei kommt der Vernetzung mit den isolierten Kulturbauten eine zentrale Bedeutung zu. Hier besteht die einmalige Chance, diesen historisch bedeutsamen, aber geschundenen Ort auch mit Blick auf seine Geschichte im Sinne sowohl der Erinnerung, als auch Weiterentwicklung neu zu denken und zu urbanisieren.

Mit der St. Matthäuskirche und der sie umgebenden Piazza soll in Anlehnung an die Uffizien von Florenz ein zentraler städtischer Raum geschaffen werden, nicht im Sinne einer Rekonstruktion, aber auch nicht als Fortschreibung des status quo. Die existierenden Kulturmonumente sollen mit dem neuen Museum und den vis à vis zur Gemäldegalerie und dem Kunstgewerbemuseum denkbaren Ergänzungen zu einem neuen Ensemble zusammengebunden werden und die bisherige Stadtlandschaft zu einem städtischen Raum transformieren.


Lageplan



Grundriss EG


Grundriss 1. OG


Ansichten Potsdamer Straße (oben) und Matthäi-Kirchplatz (unten)


blick von Nord-West



Blick von Nord-Ost


Längs- und Querschnitt


Fassadendetails

 

 

Neubau der St. Antonius-Kapelle in Münster-Wolbeck

Da sich auf dem Standort der ehemaligen Kapelle heute eine Straße befindet wurde im Sinne der Erinnerbarkeit an die 1973 abgerissene St. Antonius-Kapelle in der Nähe des ursprünglichen Standortes der zuletzt dokumentierte Zustand rekonstruiert und neu interpretiert,
Die ursprüngliche traditionell westfälische Materialität wird aufgegriffen, rotes Ziegelmauerwerk, Ibbenbürener Sandstein, Dachdeckung aus vorpatiniertem Kupferblech. Eine besondere Bedeutung kommt der handwerklich-traditionellen Verarbeitung des Ziegelmauerwerks mit Zahnleisten und plastisch heraustretenden Schlusssteinen zu.

 

    

     

     

 

    

 

Zeichnung der Außenanlagen 2015

Zeichnungen aus dem Wettbewerb


Studie für einen Ruderclub in Potsdam

 


Haus der Wissenschaft Potsdam

Entwicklung eines Zentrums für die Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen neben der künftigen Synagoge, Gutachten

Das Grundstück Schlossstraße / Friedrich-Ebert-Straße kann im Kontext der Annäherung an den historischen Stadtgrundriss  mit einem repräsentativen öffentlichen Gebäude bebaut werden, das mit seiner architektonischen Programmierung deutlich auf den Stadtraum wirkt und den Straßenraum Richtung Schloss vervollständigt. In Anlehnung an die  Proportion und Fassadengliederung der benachbarten oder auch ehemaligen Gebäude kann hier zum einen eine tektonisch  starke Aussage getroffen und zum anderen eine hohe atmosphärische Qualität entwickelt werden (Repräsentation / Stadtpalais).

Auch in materieller Hinsicht können Bezüge zur Geschichte des Ortes hergestellt werden.

Der Geschossigkeit, Adressierung, Dachgeometrie und Nutzungsmischung kommen hier besondere Bedeutung zu. Die Nachbarschaft zur neuen Synagoge aber auch der historische Bezug zum ehemaligen und zukünftigen 8-Eckenplatz spielen eine entscheidende Rolle. Die Dächer sollten geneigt ausgebildet werden.

 

 


Sporthalle Albersloh

Wettbewerb für eine Sporthalle im Münsterland

Die neue Sporthalle findet ihre Position am nordöstlichen Rand des Grundstückes, um somit zum bestehenden Sportplatz und dem davor platzierten Trainingsfeld einen räumlichen Abschluss zu bilden. Die Erschließung erfolgt durch eine mit Mauerpfeilern eingefasste Zaunanlage. In Anlehnung an die westfälische Bautradition ist der Mauerziegel für die neue Sporthalle, die Grundstückseinfassung und Teilbereiche der Pflasterung das vorherrschende Baumaterial, auch um mit der benachbarten Wohnbebauung zu harmonieren. Es wird vorgeschlagen, den Baukörper in seiner volumetrischen Dimension so zu staffeln, dass die für die Umgebung relativ hohe Sporthalle nach Westen, Süden und Osten eingefasst wird von den funktionsbedingt niedrigeren Räumen, auch als Übergang zur zweigeschossigen Nachbarschaft. Die Fassade ist rhythmisch rational gegliedert, sowohl im Sinne der Fensterteilung als auch im Sinne der im Tragraster platzierten Mauerwerkspfeiler und soll bewusst jede Aufregung vermeiden, sondern sich auch dadurch selbstverständlich mit dem Ort arrangieren. Markantes Signet mit Hinweis auf die Nutzung sind 3 als Ziegelrelief in die Eingangsfassade integrierte Sportler: der Ballspieler, der Turner und Läufer.


Bürogebäude für den Deutschen Bundestag Unter den Linden Berlin
Brands Kolbe Wernik Architekten

Das ehemalige in Montagbauweise errichtete Außenhandelsministerium der DDR Unter den Linden in Berlin wurde bis auf die tragende Struktur des Hauses komplett entkernt und neu ausgebaut. Ein gründerzeitliches Eckgebäude wurde mit dem Ziel einer Komplettierung der Erschließung auf allen Ebenen durch einen Neubau in analoger Grundstruktur ersetzt. Mit Respekt vor dem Boulevardcharakter des Straßenzuges Unter den Linden wurde die Sockelzone deutlich sichtbar doppelgeschossig ausgebildet, sowie die ortsprägenden Elemente Mittelzone und Attikageschoss, hier durch Aufstockung, herausgebildet. Die Materialität stellt Bezüge zur historischen Architektur und deren Farbigkeit Unter den Linden her durch Verwendung von toskanischem grau-gelblichen Travertin. Transformation und damit Neudefinition der architektonischen Haltung stellen eine stärkere Bindung an den historischen Ort her.






    


 
Kinder- und Jugendzentrum Wilhelmshorst

Die Grundidee ist es, einen Neubau in architektonisch klarer Formensprache, unter Berücksichtigung ökologischer Bauweisen und Verwendung heimischer Baustoffe und mit Orientierung zum südlich gelegenen Garten an die Stelle des noch vorhande-nen Altbaus zu platzieren. Das zukünftige Kinder- und Jugendzentrum ist konzipiert als zweigeschossi-ger, nicht unterkellerter reiner Holzbau mit tragenden, sichtbaren Brettstapeldecken und vorgefertigten Holztafelbau-Wandelementen. Der schmale Kubus liegt eher im Nordbereich des Grundstückes und orientiert sich mit seinem Veranstaltungsraum und den unterschiedlichen Gruppenräumen nach Süden, wohingegen sich die Nebenräume und Verkehrsflächen nach Norden ausrichten. Dieses findet auch Ausdruck in der Behandlung der Fassaden. Eine starke Öffnung nach Süden (große Fenster), eine stärkere Geschlossenheit nach Norden (kleine Fenster), beides energetisch von großem Vorteil für die Bewirtschaftung des Hauses.







 

Neubau Universität Brixen / Italien

Universitäten sind Horte des Wissens. Haben früher die Klöster der Wissensweitergabe gedient, sind es heute die Universitäten. Basierend auf dem Typus des Klosters mit Kreuzgang, der einen rechteckigen oder quadratischen Hof umschloss, mit einem Garten oder Brunnen im Zentrum, aber auch in Anlehnung an die Brixener Hofburg wird ein großes städtisches Atrium-Haus vorgeschlagen, das das in der Stadt existierende Vakuum schließt und neue öffentliche und halböffentliche städtische Räume definiert.


 


 



Weitere Projekte ohne Abbildung

Wassersportzentrum Waren-Müritz

Wassersportzentrum Zeuthen

Wassersportzentrum Diemitz